Aktuelles

Ladungssicherung
Richtig.Wichtig. Ratgeber Fahrer
Autor: Holger Lemmer

ergo:
Magazin für Menschen mit Energie
Herausgeber: Stadtwerke Bochum
Aktuelles
Prinzengarde rollt auf vier Rädern
Wattenscheider Karnevalisten freuen sich über ein weiteres Fahrzeug für die tollen Tage
Ohne einen fahrbaren Untersatz können das Stadtprinzenpaar und der karnevalistische Anhang die Terminflut an den jecken Tagen gar nicht bewältigen.
Deshalb freut sich Wolfgang Schick darüber, dass er einen weiteren Sponsor finden konnte, um ein zweites Fahrzeug bereitstellen zu können: Der dunkle Neunsitzer der Transportfirma TKD/Mail Boxes Etc, am August-Bebel-Platz beheimatet, sorgt vor allem bei der Prinzengarde für Mobilität.
Unübersehbar weist der jetzt angebrachte Schriftzug auf die Wattenscheider Tollitäten Andreas I. (Appelbaum) und Kathrin II. (Schick) hin. Firmenchef Hans-Peter Exner will dem traditionsreichen Wattenscheider Karneval mit dem Wagen tatkräftig zur Seite stehen.
Auf Unterstützung kann Wolfgang Schick auch bei der großen Gala-Prunk-Sitzung der GüKaGe am Karnevalssamstag, 13. Februar, in der Stadthalle setzen. Ein Tisch ist für Menschen mit Behinderung reserviert, deren Eintritt ist gratis; Altenheimen und der Lebenshilfe hat Schick dies angeboten. „Für die kostenlose, rollstuhlgerechte Anreise- und Abreise sorgt unser Mitglied Dietmar Rose, der einen Behindertenfahrdienst und Krankentransport betreibt.”
Der Vorverkauf für die um 20 Uhr beginnende Sitzung (Saal 25 Euro, Balkon 19 Euro) läuft bei Lotto Keyser am August-Bebel-Platz und Wolfgang Schick.
Quelle: WAZ Wattenscheid, 26.01.2010, Ralf Drews
Mail Boxes Etc - MBE 0133 (TKD Service GmbH)
Die TKD Service GmbH ist Franchisepartner der MBE Deutschland GmbH




Richtig zurren
Was ist überhaupt ein Kleintransporter?

Bis 1995 verstand man unter dem Begriff einen Pkw, einen Pkw-Kombi oder einen Lkw. Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der aktuellen Fassung definiert den Begriff "Kleintransporter" nicht. Die bekanntesten Hersteller von Kleintransportern sind derzeit: Daimler Chrysler (Sprinter), Ford (Transit), Fiat (Ducato) und VW (LT).
Gründe für die überproportional hohe Beteiligung auch an den Unfallkategorien 1.3 (Tote, Schwer- und Leichtverletzte) lassen sich in der relativ hohen Fahrgeschwindigkeit, dem jungen und schlecht ausgebildeten Fahrpersonal, der Nichteinhaltung von Sozialvorschriften im Straßenverkehr und der Ladungssicherung wiederfinden. Für die Problemlösung der Ladungssicherung gab es in den letzten Jahren beachtenswerte Innovationen.
Beispielsweise verwendet die TKD Service GmbH aus Bochum für den Bereich Kurier, Express und Paketdienst (KEP) eine zertifizierte Ladungssicherungsmethode mit Metallregalaufbauten. Alle Aufstandsflächen im Fahrzeug sind mit Antirutschmatten versehen. Als zusätzliche Sicherung werden an den Regalen Netze eingesetzt.
Eine weiter Innovation sind so genannte Ladungssicherungsnetze, die in Verbindung mit Zurrpunkten und -schienen leicht auch für unterschiedlichste Stückgüter verwendet werden können.
Erschienen in: Ladungssicherung - Richtig.Wichtig.
Ratgeber Fahrer, 2. Auflage, Autor: Holger Lemmer
Eine saubere Sache
TKD - Die Bochumer TKD Güterkraftverkehr GmbH stellt ihren kompletten Fuhrpark auf Erdgasantrieb um.
Nagelneu blitzen sie in der Sonne, Aufkleber der Partner Trans-o-flex und UPS zieren ihre Flanken. "Insgesamt sind es rund 70 Fahrzeuge", sagt Hans-Peter Exner, geschäftsführender Gesellschafter der TKD Güterkraftverkehr Bochum GmbH. Seit Anfang des Jahres hat der Logistikdienstleister mit Standorten in Bochum, Iserlohn und Ditzingen nahe Stuttgart seine Fahrzeugflotte erneuert. Und statt mit Dieselmotoren bringen die Mannen von TKD die Lieferungen nun mit Erdgasantrieb zu den Kunden. "Die Fahrzeugflotte war aus mehreren Gründen reif für eine Erneuerung", erläutert Hans-Peter Exner. Doch während die Anschaffung neuer Fahrzeuge an sich sozusagen die Pflichtübung ist, ist die Entscheidung pro Erdgas und contra Diesel unternehmerisch weitsichtige Kür. "Die Kommunen sorgen sich mehr und mehr um den durch Dieselfahrzeuge entstehenden Feinstaub", so Exner.
» Aller Voraussicht nach werden wir bei den Betriebskosten pro Jahr eine sechsstellige Summe einsparen können. «
"In der Stadt Hagen etwa habe ein kurzfristiges Fahrverbot die Werte merklich zurück gehen lassen. Es ist gut vorstellbar, dass die Innenstädte bald frei von Dieselfahrzeugen sein müssen", prognostiziert Exner. TKD ist mit seinen Erdgasfahrzeugen möglichen Verboten voraus. Beigetragen zur Entscheidungsfindung haben freilich auch wirtschaftliche Überlegungen. "Wir haben noch keine langfristigen Erfahrungswerte, doch aller Voraussicht nach werden wir bei den Betriebskosten pro Jahr eine sechsstellige Summe einsparen können", überschlägt Geschäftsführer Andreas Gidaszewski. Ein Liter Diesel kostet derzeit 1,16 Euro, ein Kilogramm Erdgas 83 Cent. Obendrein ist die Ergiebigkeit von Erdgas, je nach Qualität, bis zu eineinhalb Mal höher als die von Diesel.
Zu den geringeren Unterhaltskosten addieren sich Subventionen. Das Bundesumweltministerium übernimmt beim Kauf von Erdgasfahrzeugen bis zu zehn Prozent des Neupreises, maximal 4.000 Euro pro Fahrzeug. Und damit noch nicht genug: Die Stadtwerke Bochum geben ebenfalls ihren Anteil. Jedem Erdgasfahrzeug – ob neu oder umgerüstet – spendieren die Stadtwerke ein Kontingent von 500 Kilogramm Antriebsstoff. Noch in diesem Jahr soll die Umstellung bei TKD vollständig abgeschlossen sein. Erstes Fazit: "Durchweg positiv."
Quelle: ergo: 3/2006


Mail Boxes Etc - MBE 0133